Pro Bissingheim

NRZ-online vom 30.03.06



Folgendes stand heute in der Online Version der NRZ:

Grüne: Berliner Sparpläne bedrohen Zugverkehr
Die Haushaltskürzungen der großen Koalition in Berlin könnten verheerende
Auswirkungen auf das Schienenangebot in Duisburg haben, warnen die Grünen.
Szenarien des Verkehrsverbundes Rhein Ruhr (VRR) sähen das Aus für einige
Duisburger Bahnhöfe vor. Claudia Leiße, die verkehrspolitische Sprecherin der Grünen,
spricht in diesem Zusammenhang von "Horrorszenarien".
Nach Vorschlägen von Bundesfinanzminister Peer Steinbrück müssten allein in NRW 520
Millionen Euro der f¨r den Schienenverkehr genutzten "Regionalisierungsmittel"
eingespart werden. Schon bei einer Kürzung um fünf Prozent würde die Entenfang-Linie
gestrichen: Wedau und Bissingheim würden abgehängt. Bei einer Kürzung um zehn
Prozent würde ab 2008 der Regionalexpress 11 nach Düsseldorf entfallen und Ruhrort
zum Geisterbahnhof.
Weitere Kürzungsstufen könnten die Rhein-Niers-Bahn zwischen Duisburg und Dinslaken
und die RB 35 "Der Weseler" betreffen. Die Bahnhöfe Trompet, Rumeln und
Rheinhausen-Ost würden nicht mehr angefahren. Mit Blick auf die vielen Berufspendler
fordert Leiße: "Die Verantwortlichen in Bund und Land müssen schnell reagieren."
30.03.2006